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E-Mail-Accounts ohne Spam?
Angesichts des steigenden Volumens an E-Mail-Werbebotschaften bleibt dies wohl für viele nur ein unerfüllbarer Wunsch.
Die kürzlich erschienene Studie des Marktforschungs-Unternehmens IDC sagt voraus, dass im Laufe des Jahres 2007 fast 97 Milliarden E-Mails verschickt werden. Mehr als 40 Milliarden davon werden Spam-Mails sein. Die Firma Postini, Anbieter für Nachrichten-Management, sagt für das Jahr 2007 sogar einen Spam-Anteil von 93% am gesamten E-Mail-Verkehr voraus. Ein Ende großer Spam-Fluten ist nicht in Sicht, im Gegenteil.

Mit der Zeit haben sich die Spammer immer neue Wege zum Verteilen ihrer verschiedenen Werbebotschaften gesucht. Besonders durch den Einsatz sogenannter Bot-Netze erhöht sich das Spam-Volumen mehr und mehr. Dabei werden Rechner auf der ganzen Welt mit Trojanern infiziert, um diese PC als Spam-Versender zu nutzen. Dies geschieht meist von einer aktiv genutzten E-Mail-Adresse aus, die auf den Rechnern zu finden ist. Durch diese Bot-Netze können die Spammer IP-Adressen nutzen, die noch in keiner der vielen Black-Listen zu finden sind. Ein großer Vorteil also gegenüber dem Adressendiebstahl. Zumal so auch schneller neue Rechner infiziert werden können um, weitere Bot-Netze zu erstellen.

4,4 Mrd. Dollar Schaden durch Spam
Verstärkt taucht seit dem letzten halben Jahr sogenannter "Image-Spam" auf. Alleine in den letzten sechs Monaten ist der Anteil dieser Spam-Art auf 35 Prozent gestiegen. Dabei handelt es sich um E-Mails, die statt eines Textes eine Bilddatei mit dem unerwünschten Werbetext beinhalten. Gerade für Unternehmen stellt Spam ein immer größerer Kostenfaktor dar. Bereits Anfang 2005 berechnete das US-Marktforschungsinstitut Ferris Research, dass Spam-Mails die Weltwirtschaft jährlich rund 50 Milliarden Dollar kosten, 2007 sollen sich die Kosten sogar auf 100 Milliarden Dollar verdoppeln. Alleine in Deutschland belief sich laut Ferris Research der Schaden bereits vor zwei Jahren auf rund 4,4 Milliarden Dollar. Hauptkostenfaktor sei die sinkende Produktivität der Mitarbeiter beim manuellen Herauslöschen der Spam-Mails aus den Firmen-Mailboxen. Zusätzlich erschweren falsch eingestellte Spam-Filter oder auch einige Black-Listen die Arbeit, wenn eigentlich wichtige E-Mails fälschlicherweise als Spam ausgefiltert werden. Doch auch ein stets aktueller und gut gepflegter E-Mail-Filter erfordert viel Arbeit und administrativen Aufwand. Zusätzlich verbrauchen Spam-Mails unnötig Bandbreite und Speicherplatz, wenn sie auf den E-Mail-Servern des Unternehmens eintreffen und in die einzelnen Postfächer der Mitarbeiter verteilt werden.

Effektiver Schutz durch verschiedene Lösungen
Eine neue Managed-Mailfilter-Lösung von PlusServer bietet nun einen besseren Schutz vor Spam. Dabei setzt das Server-Unternehmen auf unterschiedliche Hersteller, um möglichst immer die besten und effektivsten Lösungen für den Schutz der  Kunden-E-Mails einzusetzen. Gleichzeitig möchte das Unternehmen dem Kunden den administrativen und technischen Aufwand abnehmen. Vorteil für den Kunden: Administration und Pflege müssen jetzt nicht mehr von ihm selbst erfolgen, sondern werden komplett von PlusServer übernommen. Dies spart nicht nur Zeit, sondern auch Kosten und Ressourcen. Durch den Einsatz eines integrierten E-Mail-Reputationsfilters werden bereits über 80 Prozent des Spam-Volumens geblockt, bevor die Spam-E-Mails überhaupt in das Netzwerk gelangen. und anschließend zeitversetzt zuzustellen oder Grundlage dieses Filters ist eines der gegenwärtig grö8ten Netzwerke zur Beobachtung und Analyse von mehr als 25 Prozent der weltweiten E-Mail- und Web-Kommunikation des Herstellers IronPort. Es sammelt die Daten von über 100.000 anderen Netzwerken auf der ganzen Welt und bietet einen Überblick über Sicherheitsbedrohungen in Echtzeit. Mit Hilfe der gesammelten Informationen wird anhand von mehr als 110 Parametern die Vertrauenswürdigkeit von E-Mail-Absendern bewertet. Aufgrund dieser Daten lassen sich legitime Absender von Spam-Sendern wirkungsvoll unterscheiden. Dadurch haben die bei PlusServer verwendeten von über 99 Prozent bei einer extrem niedrigen False-Positive-Rate. Das bedeutet, dass relativ wenige Mails fälschlicherweise als Spam markiert werden.
Der gesamte E-Mail-Verkehr der Kunden wird durch ein redundantes Gateway im Rechenzentrum von PlusServer geroutet. Dort werden die eingehenden E-Mails auf Spam und Viren überprüft und anschließend an den Mailserver des Kunden weitergeleitet. Gleichzeitig setzt PlusServer auch einen Viren-Filter ein. Dieser bietet als präventive Lösung eine kritische erste Verteidigungslinie gegen neue Viren-Ausbrüche – und dies viele Stunden bevor die Signaturen der herkömmlichen Antivirenlösungen veröffentlicht werden. Aufgrund der Informationen des Anti-Spam-Netzwerks, das Anomalien im weltweiten E-Mail-Verkehr aufspürt, erkennt der Viren-Filter einen Viren-Ausbruch in Echtzeit. Er überprüft ein- und ausgehende Nachrichten auf ihr Bedrohungspotenzial, um verdächtige Nachrichten temporär in eine dynamische Quarantäne zu stellen, nach einem Antiviren-Update erneut zu scannen endgültig zu löschen. PlusServer bietet den Anti-Spam-Schutz für jeden Interessenten an, egal ob dieser mit einem Server bei PlusServer oder bei einem anderen Anbieter Kunde ist. Die Kosten für den Einsatz eines Managed-Mailfilter werden individuell berechnet. In den ersten 21 Tagen nach Vertragsabschluss können Kunden die neue Managed-Mailfilter-Lösung zunächst unverbindlich testen und jederzeit ohne Angabe von Gründen kündigen. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt 12 Monate.


In der Nameserver-Konfiguration definiert der MX-Eintrag, welcher Server für eingehende E-Mail verantwortlich ist. Hierbei können auch aus Gründen der Ausfallsicherheit mehrere Server mit unterschiedlichen Prioritäten angegeben werden.

Der MX-Eintrag selbst verweist nicht auf eine IP-Adresse, wie dies bei anderen Nameserver- Einträgen der Fall ist, sondern nur auf einen anderen Domainnamen. Dieser muss syntaktisch einem Fully-Qualified-Domain-Name (FQDN) entsprechen, also einem Domainnamen mit Subdomain wie beispielsweise in der Form:
mail.domain.de oder smtp.domain.de.

Zur Konfiguration der PlusServer-Produkte

Um den neuen Managed-Mailfilter nutzen zu können, müssen folgende Schritte durchgeführt werden:

1. Zunächst muss eine neue Subdomain (beispielsweise antispam.meinedomain.de) eingerichtet werden, deren IP auf den Managed-Mailfilter von PlusServer verweist.

2. Anschließend wird im Managed-Mailfilter die Domain konfiguriert und die IP des Kunden- Mailservers als Ziel der gefilterten E-Mail hinterlegt.

3. Nun muss der MX-Eintrag der Domain auf die neue Subdomain (antispam.meinedomain.de) umgestellt werden, um den Spam-Filter zu nutzen.

4. Möchte man den Managed-Mailfilter nicht länger verwenden, muss lediglich der MX-Eintrag auf die ursprüngliche Sub-Domain geändert werden.