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26.03.2010 | 12:16 
SPAM: Das Hauptproblem sitzt im Büro
 
Wenn nicht immer einige Mitarbeiter die Werbe-Zuschriften anklicken würden, gäbe es auch weniger davon. Ein Teufelskreis, unter dem Administratoren zu leiden haben.
 
Die »Messaging Anti-Abuse Working Group« (MAAWG) von Ipsos fand in ihrer jüngsten Untersuchung heraus, dass die Menschen vor dem Bildschirm trotz aller Schulungen und Sicherheitshinweise nach wie vor die schlechte Angewohnheit haben. Sie öffnen absichtlich unseriöse E-Mail-Angebote, klicken manchmal sogar auf eingebaute Links.
 
Gegenüber den Forschern der MAAWG gaben die Hälfte aller Nordamerikaner und Westeuropäer zu, vor nicht allzu langer Zeit SPAM-Zuschriften geöffnet zu haben. Von diesen »Übeltätern« haben wiederum 46 Prozent das sogar vorsätzlich getan. Manche, um sich von der Aboliste streichen zu lassen (blöde Idee), manche, um sich beim Absender zu beschweren (sinnlos) und 15 Prozent doch tatsächlich, weil sie am angebotenen Produkt/Service Interesse hatten.
 
18 Prozent waren einfach nur neugierig und wollten sehen, was passiert. Besonders heftig: 4 Prozent der Nutzer haben die SPAM-Mail von Hand an einen anderen Nutzer weitergeleitet. 44 Prozent der »Täter« bezeichnen sich selbst als relativ computererfahren. Da müssen die Admins noch gegen manche Windmühle kämpfen. (Ralf Müller)

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